Vor einigen Minuten hat mich eine Mail erreicht, in der mich ein Bekannter und bekennender KOMA-Script-Anwender rundheraus gefragt hat, ob ich verrückt sei. Tja, gute Frage.
Hintergrund war, dass ich demjenigen erzählt habe, was ich so alles an
freiwilligen Tätigkeiten ausübe angefangen von meinem kirchlichen Engagement
über diverse »Hey, kannst Du am Samstag auf unsere beiden Jüngsten
aufpassen?« – »Klar, warum nicht!« über meinen OpenSource-Engagement bis hin
zu: »Die Vorlage von https://bitsundbytesiminternetsindgeduldig.invalid ist
sooo an dem vorbei, wie man das mit KOMA-Script machen sollte, da muss ich
unbedingt einen Tag investieren, um dem armen Anwender, der darauf
reingefallen ist, mal zu zeigen, wie es richtig geht.« Wann habe ich das
letzte Mal ein Buch gelesen? Kaum zu glauben vor zwei Wochen!
Jedenfalls wollte derjenige mir nicht nur unverschämte Fragen stellen, sondern mir zum wiederholten Mal etwas gutes tun. Als ich das halbherzig ablehnte und ihm einen Link auf meine (schlecht gepflegte) Amazon-Wunschliste schickte, meinte er sofort, ich sollte die nicht so sehr geheim halten, sondern doch besser ganz groß und deutlich einen Link auf komascript.de unterbringen – am besten ganz oben auf der Seite, fett in Riesenschrift und rot. Letzteres war mir dann doch zu viel, zumal ich den Link erst kürzlich in einem Forumsbeitrag versteckt hatte und all das eigentlich wirklich freiwillig und nicht nur freiwillig mache.
Aber um auf die Frage zurück zu kommen: Klar bin ich verrückt. Wie sollte ich sonst Spaß an dieser Welt haben?
Bis demnächst und gute Nacht!
Markus