Wer auf komascript.de aufmerksam mitliest, weiß schon länger, dass einige Entscheidungen anstanden und teilweise noch anstehen. Diese sollen dringend notwendige Veränderungen für mich mit sich bringen, haben aber natürlich auch Auswirkungen auf die Anwender. Mit dem neuen Jahr – oder eigentlich bereits kurz vor Weihnachten – sind die meisten dieser Entscheidungen gereift.
Seit mehr als 25 Jahren entwickle und pflege ich KOMA-Script quasi als One-Man-Show. So ganz stimmt das natürlich nicht, denn schon sehr früh bekam ich erste Unterstützung. Damals übernahm Luzia den Upload von KOMA-Script auf den CTAN-Server, weil es für mich extrem umständlich war, per Modem und VT220-Terminal-Zugang zur Uni das damals schon nicht kleine Paket zuerst auf meinen Benutzeraccount an der Uni zu übertragen und dann per ftp auf den CTAN-Server. Axel/Harald schrieb die erste vollständige Anleitung zu KOMA-Script. Der andere Axel steuerte die erste Briefklasse bei. Jahre später investierte Jens-Uwe sehr viel Zeit, die Überarbeitung der Anleitung und die Veröffentlichung als Buch zu betreuen und auch einige Kapitel der neuen Anleitung beizusteuern. Torsten wurde in dieser Zeit unverzichtbar als Ratgeber bei der Entwicklung einer komplett neuen Briefklasse aber auch bei der fortgesetzten Korrektur der Anleitung. Wenige Jahre später wurde Elke für die Weiterentwicklung des Pakets und die Korrektur der Anleitung und der Buchfassung aber auch für den Support im Allgemeinen unverzichtbar. Falk wiederum findet seit Jahren die Fehler, die so tief in KOMA-Script vergraben sind, dass ihre Beseitigung mir immer wieder erhebliche Kopfschmerzen bereitet. Dasselbe gilt für die vielen Anregungen und Erweiterungen, die auf ihn zurück gehen. Uwe hat seit der Jubiläumstagung von DANTE in Heidelberg die Verwaltung der CTAN-Uploads übernommen. Nach Elke, die die komplette Familie dafür eingespannt hat, haben zunächst unter anderem Gernot, dann Krickette und schließlich Karl sich der Übersetzung der KOMA-Script-Anleitung angenommen und diese massiv überarbeitet. Viele weitere stießen im Laufe der Jahrzehnte zum inoffiziellen Team, manche sind wieder in der Versenkung verschwunden. Ohne die ganzen Mitstreiter wäre die Arbeit aber auch der immer wieder entstehende Frust nicht zu bewältigen gewesen. Eine wichtige Rolle haben dabei natürlich auch diejenigen gespielt, die mich auf unterschiedliche Weise aufgemuntert und ermutigt haben. Eine zentrale Rolle spielte auch meine Familie, die mir überhaupt ermöglicht haben, Jahre in die Entwicklung und Pflege dieses Monsters zu stecken.